Winterwehwehchen Teil 4: Arthrose


In dieser aktuellen Themenreihe geht es um die "typischen Winterwehwehchen" unserer geliebten Pferde und wie man diesen am besten vorbeugen oder diese behandeln kann.
Teil 4 beschäftigt sich mit dem Thema Arthrose im Winter.

Was ist Arthrose?

Arthrose ist eine dauerhafte Schädigung des Gelenkknorpels. Hat ein Pferd Arthrose, so kann dieser Vorgang nur noch verlangsamt/aufgehalten und die Symptome bestmöglich behandelt werden. Was sich nach dem absoluten Wort Case anhört ist allerdings nicht so selten, wie man denkt. Arthrose gilt als die Verschleißerscheinung bei älteren Pferden schlechthin, aber auch jüngere Pferde sind öfter betroffen als vielleicht angenommen.

Typische Symptome bei Arthrose

Bei Arthrose ist eine Lahmheit ein häufiges Symptom. Das Pferd als Bewegungstier hat einen ungewohnten stumpfen und steifen Gang. Arthrose verursacht oft Schmerzen und entwickelt sich oft schleichend. Bei Pferden mit Arthrose ist es ebenfalls typisch, dass diese sich nach einer langen Aufwärmphase "einlaufen". Sind die Gelenke, Sehnen und Bänder aufgewärmt und die Flüssigkeitsverteilung in den Gelenken angeregt läuft es fast wie geschmiert. Am Anfang kann der Gang umso staksiger und steifer sein.

Im Winter wird es schlimmer

Arthrosepferde haben es im Winter nicht leicht. Die kalte und oft nasse Luft macht sich bemerkbar. Die Pferde laufen oft schlechter und benötigen länger um sich einzulaufen. Durch längere Stehzeiten in der Box oder auf dem Paddock, da die Wiesen geschlossen sind, zwickt die Arthrose noch mehr als bisher. Bewegung ist bei Arthrose das A und O (natürlich im zumutbaren Level). Bewegung hält gesund - gerade bei Arthrosepferden. Dennoch können wir unsere Pferde in dieser Zeit zusätzlich von innen und außen unterstützen.



MSM

MSM ist eine organische Schwefelverbindung, welche in der "Pferdeszene" recht beliebt ist, denn MSM wirkt sich positiv auf den gesamten Organismus aus. Die enthaltenen Aminosäuren unterstützen zudem Bänder, Sehnen und Gelenkt - also optimal bei Arthrose. Durch diesen Einfluss können Schmerzen im gewissen Maß gelindert und die Bewegung angenehmer werden.


Teufelskralle

Teufelskralle gilt bei Arthrose als das ultimative Mittel. Teufelskralle wirkt zum einen entzündungshemmend und zum anderen schmerzlindernd aus und hat ähnlich wie MSM eine unterstützende Wirkung auf Bänder, Sehnen und Gelenke.



Move Active

Das Equanis Move Active enthält neben dem bereits beschriebenen MSM auch wertvolle Glucosamine. Diese wirken sich positiv auf die Elastizität von Sehnen, Bänder und Knorpel aus. Zudem regt das Equanis Move Action die Erhaltung von Gelenksflüssigkeit an.

Wärme

Um das Pferd auch von außen zu unterstützen und Linderung zu verschaffen bietet es sich an die betroffenen Gelenke (oft das Karpal-, Sprung- oder Fesselgelenk) vor der Bewegung (Spazieren oder Reiten) aufzuwärmen. Die Wärme fördert die Durchblutung und wirkt schmerzlindernd auf das steife Gelenk. Die Bewegung fällt allgemein leichter und das Pferd läuft sich schneller ein.
Die Zeit beim Putzen vor dem Reiten oder der Stallarbeit bietet sich optimal dazu an z.B. die Waldhausen W-Health & Care Sprunggelenksgamasche ihre Wirkung entfalten zu lassen. Diese ist super einfach anzulegen und kann zwar auch kühlen, aber auch durch den mitgelieferten Akku wärmen und sogar leicht vibrieren. Die Wärme wird dem Pferd gut tun. Bei der Vibration sollte man auf die Reaktion des Pferdes achten, diese kann ebenfalls gut tun.



Fazit

Stehen lassen ist wahrhaftig Gift für Arthrosepferde (Achtung: abhängig von der Schwere der Erkrankung). Mit diesen kleinen Helfern kann man dem Pferd durchaus eine Erleichterung des Alltags verschaffen. Nach Rücksprache mit dem Tierarzt kann das Pferd auch bewegt und geritten werden, was wiederum gut für den gesamten Bewegungsapparat ist.